In Herz-Jesu-Kirche Seebach

            

                 Tenor Volker Bengl singt mit Hingabe Adventliche Lieder

                                 Tenor Volker Bengl stimmte am Sonntag in der Kirche in Seebach                  

                                            stimmungsvoll auf Advent und Weihnachten ein.

 Fern vom Trubel der Weihnachtsmärkte und vorweihnachtlicher Hektik lud das Team der katholischen Pfarrgemeinde Seebach am Abend des ersten Adventssonntags zum Konzert des Tenors Volker Bengl in der Herz-Jesu-Kirche ein.
 

Die Stimmung in der Kirche passte zur Besinnlichkeit des Konzerts, leichter Schneefall im verschneiten Seebach begleitete die Besucher in die Kirche. Dort herrschte durch Kerzenlichter, zwei Lichterbäumchen und dezente Beleuchtung des Altarraums eine behagliche Atmosphäre.

Tenor Volker Bengl eröffnete mit einem kräftigen »Venite, Venite in Bethlehem« und rief so die Besucher zusammen, ihm zur Schlussbotschaft seines ersten Lieds zu folgen: »Kommt lasset uns anbeten den König, den Herrn«. Volker Bengl intonierte hingebungsvoll und so kam auch seine Aufforderung überzeugend an.

Mit vollem Volumen

Eindrucksvoll und grazil trug er das alte Weihnachtslied »Es ist ein Ros entsprungen« und auch »Ich bete an die Macht der Liebe« vor. Mal ganz behutsam in geradezu gehauchtem Piano, aber doch ganz klar und ausdrucksstark vernehmbar, dann wieder kräftig und beeindruckend im Stimmumfang. 

Seine authentische Vortragskunst zog sich durch das ganze Konzert und war ausschlaggebend dafür, dass in der Kirche Adventsstimmung wuchs. Dabei beschränkte sich das Besinnliche keineswegs auf tiefe Ernsthaftigkeit, sondern war mehrfach auch getragen von durchdringender Fröhlichkeit und Hymnik. Es forderte geradezu auf, wie Bengl beispielsweise das Lied »Kommet ihr Hirten« intonierte, es packte einen, wie er das »Ave Maria« von Franz Schubert und das »Panis Angelicus« von César Franck sang.

In Frank Oidtmann aus Tübingen hatte er am Klavier einen ebenbürtigen Begleiter, nie sich in den Vordergrund spielend, aber immer unüberhörbar präsent mit feiner Akzentuierung, so bei »Leise rieselt der Schnee«, den er so begleitete, dass die Töne zart wie Schneeflocken aus dem Piano herausschwebten.

Auch Weltliches

Zum Repertoire gehörten auch weltliche Lieder, die in die Zeit passten, zuletzt als zweite Zugabe »Süßer die Glocken nie klingen«.
Am Ende dankte Simone Mayr-Sackmann im Namen des Gemeindeteams für die intensiven Lieder und teilte mit, dass ein Teil der Einnahmen an den Verein »Amigos de Mexico« zur Unterstützung bedürftiger Kinder in Mexiko geht.

Autor: Berthold Gallinat

           Mit freundlicher Genehmigung Andreas Cibis, Lokalchef der Acher-Rench-Zeitung in Achern

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