Sakrales und Volkslieder         

Konzert mit Volker Bengl in Pauluskirche

HAMM  Zweimal stehend dargebrachten Applaus gab es am Sonntagabend für Volker Bengl. Der Tenor sang in seinem Konzert „Still wie die Nacht“ in der etwa zur Hälfte gefüllten Pauluskirche beliebte Melodien. In seiner Moderation gab Bengl zu jedem Lied eine Erläuterung. So erfuhr das Publikum, dass der Tenor durch die Schallplatte von Rudolf Schock „Ach, ich hab’ in meinem Herzen“, die er im Alter von sieben Jahren gehört hatte, zum Sängerberuf kam. Natürlich nahm er später auch bei Schock Gesangsunterricht und trug in der Pauluskirche das „schicksalhafte“ Lied vor.

Mit viel Gefühl und Seele, einer schönen Stimme und feiner Dynamik gewann Bengl das Publikum gleich mit dem ersten Stück „Ich bete an die Macht der Liebe“ für sich.

Da das Konzert in einer Kirche stattfand, hatte Bengl passende Titel ausgewählt: „Ave Maria“, „Panis angelicus“ von César Franck, „Die Himmel rühmen“ (Beethoven), das „Sanctus“ aus der Deutschen Messe von Schubert und andere erhielten viel Beifall. Aber auch Volkslieder („O Täler weit, o Höhen“, „Im schönsten Wiesengrunde“, „Weißt du, wie viel Sternlein stehen“) haben noch immer ihr Publikum. So wurde gerne mitgesungen, als am Schluss als Zugabe „Kein schöner Land“ erklang.

„Wie´s daheim war“, das „Lied eines Schiffers an die Dioskuren“, „Alle Tage ist kein Sonntag“, die Liebeslieder „Still wie die Nacht“ und „Caro mio ben“ und das „Wolgalied“ wurden ausdrucksstark vorgetragen. Zuverlässiger und zurückhaltender Begleiter am Flügel war Manfred Neumann, der das Programm mit zwei Bachstücken („Praeludium in CDur“, „Air“) bereicherte.

                                                                                                                                            Quelle: Westfälischer Anzeiger

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